Aachener Buschtunnel
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 Bauwerk

Buschtunnel im Oktober 2004 Name: Buschtunnel
Ort: Aachen Süd, zwischen Ronheider Berg, Preuswald und Zollsiedlung.
Strecke: Aachen HBF - Welkenraedt - Lüttich/Liége
Länge:  691 m
Baujahr: 1838
Merkmale:  zweigleisig, elektrifiziert, zur Zeit nur mit 40 km/h befahrbar
Züge: Thalys (Paris <> Köln HBF)
          ICE3 (Frankfurt/Main <> Brüssel Midi)
          RE29/IRq (Aachen <> Welkenraedt >Lüttich/Liége)

 Neubau
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Im Herbst 2004 wurde mit dem Neubau einer zweiten Tunnelröhre begonnen. Dies Baumaßnahme ist ein Teilprojekt des Ausbaus der Strecke Köln-Düren-Aachen-Lüttich zu einer Hochgeschwindigkeitsstrecke mit dem Ziel, die die Fahrzeiten zwischen Köln und Brüssel bzw. Paris zu verkürzen und damit für Passagiere attraktiver zu machen.
Nach Neuer Österreichischer Tunnelbauweise (NÖT Þ) wird östlich des alten Tunnels eine zweite Röhre mit einer Länge von ca 710 m gebaut. Dort wird dann nur ein Gleis verlegt. 
Nach Abschluss der Inbetriebnahme des Neubaus wird die alte Tunnelröhre modernisiert und ein Gleisstrang zurückgebaut. So hat  jedes Richtungsgleis später seine eigeneRöhre, was die Sicherheit deutlich erhöht.
Tunnelanstich Ende Mai 2005

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 Bauphasen
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Rampe am Eberburgweg Phase 1 - Erstellung einer Zugangsrampe und Rodung
Vom unteren Eberburgweg aus wird eine Zugangstrasse zur Gleisanlage errichtet. Etwa in Höhe des Grenzbahnhofs Aachen Süd erreicht die Rampe die Gleise und ein Bauhof mit Lagerhalle, Materiallager und Rangierplatz wird össtlich der Gleise errichtet.. Von dort aus wird parallel zu den Gleisen eine Baustraße bis zum Tunnelportal geschaffen. Ein massiver Holzzaun zwischen Baustraße und Gleistrasse sichert die befahrene Eisenbahnstrecke ab.
Zeitgleich wird das Gelände östlich und unmittelbar oberhalb des Nordportals des alten Tunnels wird gerodet. 
Das anfallende Abraummaterial wird per LKW abtransportiert. Vom Materialplatz aus müssen die LKW dabei mehrere 100 m rückwärts an die eigentliche Baustelle heranfahren.
   
Bauplatz - Halle BT Rodung auf der Nordseite

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Phase 2 - erste Arbeiten an der Südseite
Etwas später beginnen die vorbereitetenden Bauarbeiten an der Südseite des Tunnels in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zollsiedlung. Die Baustelle liegt an einer östlichen Stichstraße der Lütticher Str. auf halber Strecke zwischen Preuswald und der Gaststätte "Waldhäuschen". Auch hier wird zunächst eine Rampe angelegt und der Hang gerodet. Auch hier kann das Abraummaterial nur dann von den LKW aufgenommen werden, wenn siee zuvor rückwärts an die Bagger heranfahren.
Buschtunnelsüdportal
Rodungen an der Südseite Juli2007 Schild der Arge

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Hangsicherungsarbeiten Phase 3  - Hangsicherungsarbeiten 
Auf der Nordseite wird Mitte Mai mit Hangsicherungsarbeiten begonnen, da das gesamte Gelände mehr oder weniger aus Sand besteht. Mit Stahlbetonkonstruktionen werden (ab Ende Juni auch auf der Südseite) die Hänge vor dem Abrutschen gesichert.
Im Juni beginnen auch die vorbereitenden Baumaßnahmen für den eigentlichen Tunnelneubau . Dazu werden in Nachtarbeit starke Stahlbetonanker in den Boden getrieben. Wegen potentieller Gefährdung des Bahnverkehrs können diese Arbeiten nicht tagsüber durgeführt werden - sehr zur Freude der Anwohner.
Es entsteht vor dem neuen Tunneleingang eine Art Trog, aus dem Heraus in das Innere des Berges vorgedrungen wird.
Überall am Berg werden Messpunkte gesetzt.um eventuelle Bewegungen des Geländes frühzeitig zu erkennen. Außerdem dient eine dichte Reihe von Messpunkten  rechts, links und in der Mitte des gedachten Tunnelscheitels der Orientierung beim Vortrieb.
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Phase 4 -  erste Arbeiten am Tunnel
Am 24.06.2005 nimmt Bundesgesundheitsministerin und Altaachenerin Ulla Schmidt (SPD) mit Beistand der heiligen Barbara den offiziellen "Tunnelanschlag" vor. Im Beisein von Vertretern der DB, der SNCB, der beteiligten Baufirmen und Anwohnern wird damit der eigentliche Tunnelvortrieb begonnen.
Anfang August 2005 wird auch von der Südseite mit dem Vortrieb begonnen.
Tunnelanschlag
Tunnelanschlag Tunnelanschlag

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 mehr Informationen werden demnächst hier nach Ereignislage eingestellt
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weiterführende  Informationen zum Buschtunnel gibt es hier:
  • Wikipedia-Artikel Þ
  • Eisenbahnen der Euregio (von Stefan von der Ruhren) Þ
  • Trainspoting (Informationenseiten von Thorsten Büker) Þ
  • Aktuelle Informationen zum Buschtunnel (von Marcel Debrus) Þ
 
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MDebrus Juli 2005 Document made with Nvu