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Aachener Buschtunnel |
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mehr Infos:  |

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Bauwerk |
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Name: Buschtunnel
Ort: Aachen Süd, zwischen Ronheider Berg, Preuswald und Zollsiedlung.
Strecke: Aachen HBF - Welkenraedt - Lüttich/Liége
Länge: 691 m
Baujahr: 1838
Merkmale: zweigleisig, elektrifiziert, zur Zeit nur mit 40 km/h befahrbar
Züge: Thalys (Paris <> Köln HBF)
ICE3 (Frankfurt/Main <> Brüssel Midi)
RE29/IRq (Aachen <> Welkenraedt >Lüttich/Liége)
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Neubau
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Im Herbst 2004 wurde mit dem Neubau einer zweiten Tunnelröhre begonnen.
Dies Baumaßnahme ist ein Teilprojekt des Ausbaus der Strecke
Köln-Düren-Aachen-Lüttich zu einer Hochgeschwindigkeitsstrecke mit dem
Ziel, die die Fahrzeiten zwischen Köln und Brüssel bzw. Paris zu
verkürzen und damit für Passagiere attraktiver zu machen.
Nach Neuer Österreichischer Tunnelbauweise (NÖT Þ) wird
östlich des alten Tunnels eine zweite Röhre mit einer
Länge von ca 710 m gebaut. Dort wird dann nur ein Gleis
verlegt.
Nach Abschluss der Inbetriebnahme des Neubaus wird die alte
Tunnelröhre modernisiert und ein Gleisstrang zurückgebaut. So
hat jedes Richtungsgleis später seine eigeneRöhre, was
die Sicherheit deutlich erhöht. |
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Bauphasen |
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Phase 1 - Erstellung einer Zugangsrampe und Rodung
Vom unteren Eberburgweg aus wird eine Zugangstrasse zur Gleisanlage
errichtet. Etwa in Höhe des Grenzbahnhofs Aachen Süd erreicht
die Rampe die Gleise und ein Bauhof mit Lagerhalle, Materiallager und
Rangierplatz wird össtlich der Gleise errichtet.. Von dort aus
wird parallel zu den Gleisen eine Baustraße bis zum Tunnelportal
geschaffen. Ein massiver Holzzaun zwischen Baustraße und
Gleistrasse sichert die befahrene Eisenbahnstrecke ab.
Zeitgleich wird das Gelände östlich und unmittelbar oberhalb des Nordportals des alten Tunnels wird gerodet.
Das anfallende Abraummaterial wird per LKW abtransportiert. Vom
Materialplatz aus müssen die LKW dabei mehrere 100 m
rückwärts an die eigentliche Baustelle heranfahren. |
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Phase 2 - erste Arbeiten an der Südseite
Etwas später beginnen die vorbereitetenden
Bauarbeiten an der Südseite des Tunnels in unmittelbarer
Nachbarschaft zur Zollsiedlung. Die Baustelle liegt an einer
östlichen Stichstraße der Lütticher Str. auf halber
Strecke zwischen Preuswald und der Gaststätte "Waldhäuschen".
Auch hier wird zunächst eine Rampe angelegt und der Hang gerodet.
Auch hier kann das Abraummaterial nur dann von den LKW aufgenommen
werden, wenn siee zuvor rückwärts an die Bagger heranfahren. |
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Phase 3 - Hangsicherungsarbeiten
Auf der Nordseite wird Mitte Mai mit Hangsicherungsarbeiten begonnen,
da das gesamte Gelände mehr oder weniger aus Sand besteht. Mit
Stahlbetonkonstruktionen werden (ab Ende Juni auch auf der
Südseite) die Hänge vor dem Abrutschen gesichert.
Im Juni beginnen auch die vorbereitenden Baumaßnahmen für
den eigentlichen Tunnelneubau . Dazu werden in Nachtarbeit starke
Stahlbetonanker in den Boden getrieben. Wegen potentieller
Gefährdung des Bahnverkehrs können diese Arbeiten nicht
tagsüber durgeführt werden - sehr zur Freude der Anwohner.
Es entsteht vor dem neuen Tunneleingang eine Art Trog, aus dem Heraus in das Innere des Berges vorgedrungen wird.
Überall am Berg werden Messpunkte gesetzt.um eventuelle Bewegungen
des Geländes frühzeitig zu erkennen. Außerdem dient
eine dichte Reihe von Messpunkten rechts, links und in der Mitte
des gedachten Tunnelscheitels der Orientierung beim Vortrieb. |
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Phase 4 - erste Arbeiten am Tunnel
Am 24.06.2005 nimmt Bundesgesundheitsministerin und Altaachenerin Ulla
Schmidt (SPD) mit Beistand der heiligen Barbara den offiziellen
"Tunnelanschlag" vor. Im Beisein von Vertretern der DB, der SNCB, der
beteiligten Baufirmen und Anwohnern wird damit der eigentliche
Tunnelvortrieb begonnen.
Anfang August 2005 wird auch von der Südseite mit dem Vortrieb begonnen. |
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weitere Infos |
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mehr Informationen werden demnächst hier nach Ereignislage eingestellt
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weiterführende Informationen zum Buschtunnel gibt es hier:
- Wikipedia-Artikel Þ
- Eisenbahnen der Euregio (von Stefan von der Ruhren) Þ
- Trainspoting (Informationenseiten von Thorsten Büker) Þ
- Aktuelle Informationen zum Buschtunnel (von Marcel Debrus) Þ
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