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Bauarbeiten an der
Fernverkehrsstrecke Aachen- Lüttich - Brüssel auf dem Abschnitt
Aachen-Hauptbahnhof - Aachen-Grenze
new 22.11.05 new
Mittlerweile hat der Tunnelvortrieb die 333 m Marke überschritten.
Die Arbeiten erweisen sich insofern als schwierig, als dass der Sand
doch mehr Absicherungsarbeiten erforderlich macht als ursprünglich
geplant notwendig macht. Das verzögert die Bauzeit und treibt die Baukosten in die Höhe.
vgl. dazu die AZ* vom 18.11.2005: http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=615684&_wo=Suchen:Ergebnisse&_wobild=menue_suchen.gif&template=detail_standard
02.08.2005
Wie der WDR berichtet, sind die ersten 100 m Tunnel geschafft. fehlen noch 600.... (WDR-Lokalzeit, 02.08.2005, 19:30 Uhr
12.07.2005
Arbeiten am Südportal
Am Südportal wird jetzt auch der Hang abgesichert und zahlreiche
Messpunkte werden gesetzt.
04.07.2005
Wetterchaos in Aachen
Als ich gegen 15:15 Uhr nach Hause führ, beobachtete ich, wie
zahlreiche Feuerwehrautos (10 Fahrzeuge) an der Ampel am
Brüsseler Ring/Ecke Eberburgweg standen und offensichtlich dort einen
Einsatz
hatten. Meine Vermutung: Nach den zum Teil heftigen Regenfällen und
starken Windböen sind im Bereich der Eisenbahn einige Bäume umgeknickt
und die Feuerwehr rückte aus, um duie Schädenzu beheben. Mal schauen,
ob sich diese Vermutung bestätigt.
24.06.2005
Der Tunnelanstich ist geglückt. Bei brütender Hitze setzte Ulla Schmitt
einen überdimensionialen Presslufthammer in Gang und hämmerte das erste
Loch
in die Wand... Fotos davon: hier: Foto17.html. Zuvor war der Tunnel
auf ihren Namen getauft und eine Statue der hl. Barbara (Schutzpatronin
der Bergleute) gesegnet worden.
Nach der Zeremonie gabs für die Vertreter von DB, SNCB, der beteiligten
Baufirmen und für Anwohner und anwesende Presse Bier, Wasser und
Schnittchen.
Auch AZ und AN berichten über dieses Ereignis.
21.06.2005
Die Aachener Nachrichten berichten in einer bildergalerie über die
bevorstehenden Tunnelarbeiten:
http://www.an-online.de/sixcms/list.php?sv%5Bvt%5D=buschtunnel&page=an_seite_suche_ueber_alles&sv%5Barticle_id%5D=140783%2C140764%2C140779%2C147267%2C140743%2C140805%2C140852%2C140952%2C140951%2C140953%2C148180%2C140957%2C201000%2C140780%2C140727%2C140778%2C140794%2C140806%2C237612%2C140796%2C140793%2C140795%2C140799%2C201006%2C140797%2C140809%2C140758%2C140804%2C140803%2C140800%2C140812%2C140775%2C140759%2C140950%2C140816%2C152115%2C140817%2C140813%2C140773%2C140801%2C140761%2C140949%2C240687%2C240692%2C240699%2C240702%2C240703%2C240704%2C240707%2C240708%2C240691&sv%5Bconnect%5D=1&query=an_abfrage_ueber_alles_anaz_archiv_suche&sv%5Bmixtopicid%5D=sucheueberalles
09.06.2005
Am 24.05.2005 ist lt.
Einladungsschreiben offizieller Tunnelanschlag.
Mit einem Festakt wird ab 14:30 Uhr
Ulla Schmidt, Bundesgesundheitsministerin, die Patenschaft über den
Tunnel übernehmen.
21.05.05
Auch an
diesem Samstag wird heftig gebaut. Mehrere Bagger graben vor dem
zukünftigen Tunnelportal das Erdreich ab, so dass das Niveau der alten
Gleise erreicht wird. Die Rampe wird ebenfalls abgetragen. Immernoch
werden überall entlang des geplanten Tunnelverlaufs Messpunkte
installiert. Zum Teil befinden diese sich mitten auf Wald- und
Radwegen, sowie auf Reitpfaden.
19.05.05
Heute habe
ich ein kleines Experiment gestartet. Unter: http://18666.rapidforum.com/
gibt es testweise ein Forum zum Tunnel.
17.05.05
Entlang der
durch rote Holzplöcke abgesteckten Strecke werden in ca. 80cm tiefen Löchern Messpunkte
versenkt. Die Erdsonden sind so angeordnet, dass sie sowohl an den
linken und rechten Seitenlinien des zukünftigen Tunnels verlaufen, als
auch in der Tunnelmitte. Mit ihnen ist äußerst präzises Arbeiten
möglich, wie ein Mitarbeiter der ARGE in einem zufällig
zustandegekommenen Gespräch mitteilte. Maximale Abweichung 2 cm. So ist
sichergestellt, dass die beiden Baggertrupps sich auch wirklich treffen
und nicht zufällig den alten Tunnel "ankratzen". Aufgrund des sehr
sandigen Untergrunds muss die gesamte Röhre wohl komplett
ausgebaggert werden. Schnelltrocknender Spritzbeton soll dabei
sicherstellen, dass kein Material von den Seiten und vom Scheitel her
herabfällt. Beginn der eigentlichen Arbeiten an der Röhre: erste
Juni-Woche.
09.05./10.05.05
Heute hat die ARGE Buschtunnel zum ersten Mal lautstark nachts
gearbeitet und Bohrpfähle eingesetzt. Das permanente laute metallische
Hämmern hat uns Anwohnern den Schlaf geraubt. ABER: wir waren ja
vorgewarnt. (siehe Anwohnerinformation).
Für die Arbeiten wird die Strecke nachts gesperrt. Es könnte die Gefahr
bestehen, dass aus dem alten Tunnel durch die Erschütterung
Gewölbesteine herunterfallen könnten. Außerdem habe ich beobachtet,
dass die Arbeiten an der Bohrpfahlsetzmaschine immer 2-3 min
routinemäßig unterbrochen werden, bevor sich ein Zug der Baustelle
nähert. Das liegt den Schluss nahe, dass es eine generelle
Sicherheitsrichtline gibt, nach der jegliche Gefahr für den Zugverkehr
ausgeschlossen werden soll. Immerhin könnte ja so ein schweres
Kettenfahrzeug bei einer unachtsamen Bewegung nach hinten direkt vor
das Tunnelportal kippen...
09.05.05
Nachdem die Gründungsarbeiten weiterfortgeschritten sind,
kann man jetzt sehen, auf welcher Breite der Tunnel gebaut wird: Foto. Außerdem
ist der Tunnelverlauf durch den Wald und entlang der Lütticher Str.
(stadtauswärts auf der linken Seite) mit rotgefärbten Holzpflöcken
abgesteckt.
14.04.05
Endlich spektakuläre Neuigkeiten:
Gründungsarbeiten für das Eingangsportal der zweiten Röhre auf der
Nordseite: Foto16
- die Ebene, auf der jetzt gearbeitet wird, ist vier Meter höher als
die bereits bestehende Trasse.
30.03.05
Fotos von Gründonnerstag: hier
18.03.05
Neue Fotos gibt es bald hier -
Der Hang wird mit Spritzbeton gesichert. Auf der Südseite tut sich noch
nichts.
Heute in der Aachener Zeitung
gelesen: Tunnel
in den Sand gebaut:http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=465526&_wo=Suchen:Ergebnisse&_wobild=menue_suchen.gif&template=detail_standard
17.03.05
Nach langer Zeit habe ich es endlich wieder geschafft, mir die
Bauarbeiten auf der Nordseite anzuschauen: gerade um 18:30 Uhr waren
intensive Arbeiten im Gange. Die Hangsicherungsarbeiten sind weiter
fortgeschritten und der Bauplatz an der Ansatzstelle für die zweite
Röhre wird vorbereitet.
05.02.05
An der Nordseite des Portals haben die Hangsicherungsarbeiten begonnen.
Nächsten Monat geht es dann richtig los: 500 LKW-Ladungen Erde, Stein
und Geröll werden rund um die Uhr abtransportiert.
29.01.05
Winterzeit: alles ist verschneit. (Foto14).
Besucher Nr 900 hat sich nicht gemeldet. :-(
23.01.05
Der Hang auf der Nordseite ist bis zum Nordportal auf einer
breite von ca. 35 m. abgegraben.
Auf der Südseite hat der Hächsler sein Werk vollbracht und ist
abtransportiert worden. Die Bilder auf Foto13.htm zeigen den aktuellen
Stand und einige weitere Aufnahmen entlang der Strecke. man beachte
auch die unspektakulären deutsch-belgischen
Grenzsteine.
Heute Mittag begegnete ich einem Trupp der Aachener Feuerwehr, der auf
der Südseite in Höhe der Entenpfuhler Brücke die Lage sondierte und
mögliche Rettungswege für den Ernstfall begutachtete.
Ich vermute, dass diese "Übung" auf die Ereignisse des gestrigen Tages
zurückgeht, wo ein Chemie-Zug bei KAW verunglückte.
Aus meiner Sicht besteht zur Zeit nur ein einzig günstiger Rettungsweg
zum Tunnel: Über die Stichstrasse vom "Ronheider Berg" aus nach Aachen
Süd auf der westlichen Seite der Bahntrasse.
Mein Vorschlag: Nach dem Ende der Bauarbeiten werden die Bautrassen am
Eberburgweg und an der Lütticher Straße/Zollsiedlung nicht rückgebaut
sondern durch Zäune und Tore vor Fremdzugriff gesichert. Damit
hat man leicht zugängliche Rettungswege und hat auch noch das Geld für
den Rückbau geplant. - Ich weiß allerdings nicht, inwieweit die
DB-Projektbau diesen Aspekt schon bei ihren Planungen berücksichtigt hat
17.01.05
Neuer Artikel der AZ zum Tunnel:
http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=437983&_wo=Suchen:Ergebnisse&_wobild=menue_suchen.gif&template=detail_standard
*
15.01.05
In Aachen Süd steht seit längerer Zeit eine Hochtief-Halle
und allerlei mobiles und stationäres Baugerät. Weitere Fotos vom
15.01.05 gibt's hier.
U.a. ist zweimal was Belgisches dabei: RE 5035 und ICE 15.
14.01.05
Zwischenstand an der Tunnelnordseite: 2 Bagger graben den Hang ab, die
Grabungszone hat fast das Nordportal erreicht. Zwischen der
Grabungszone und den befahrenen Gleisen ist ein massiver, mannshoher
Zaun errichtet worden. Oberhalb des Tunnelscheitels werden auch
Baggerarbeiten durchgeführt. Fotos11
(Vorsicht: z.t. unscharfe Bilder, da die Batterien recht schwach waren
;-) ) - Wenn man die Fotos der Seiten 10 und 11 vergleicht,
kann man den Baufortschritt (unscharf) erkennen.
13.01.05
Der Hächsler, der schon auf der Tunnelnordseite im Einsatz war, wurde
heute morgen auf die Südseite gebracht um die dortigen Holzreste zu
"verschnitzeln". Siehe dazu die Bilder vom 15.10. 04 von der Nordseite.
09.01.2005
Auf der Südseite ist die Transportrampe zwischen Lütticher
Strasse/Zollsiedlung und dem Kreuzungsviadukt in Höhe
Preuswald/ehemaliger Eisenbahnabzweig nach Montzen schon gut zu sehen;
teilweise ist sie wohl deckungsgleich mit dem zweiten, zusätzlichen
Gleis, das an dieser Stelle wohl eingebaut wird. Platz ist jedenfalls
in dem gesamten Geländeeinschnitt und unter der Entenpfuhlener Brücke
genug und die vorläufigen Planierarbeiten deuten darauf hin. Fotos dazu
auf Seite
10.
Der Osthang am südlichen Tunnelportal ist komplett gerodet und die
Baggerarbeiten beginnen.
08.01.05
Langsam wird der Osthang vor dem Nordportal Stück
für Stück abgegraben.
12.12.04
Gerade kam mir der
Thalys 9428 * vor die Linse (Foto9)
11.12.04
Zufällig aufgenommen: Arbeiten in AC Süd.(Foto8
- Fotos von Mittwoch)
08.12.04.
* Neue PM der Aachener Zeitung zum Thema.
http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=420831&_wo=Suchen:Ergebnisse&_wobild=menue_suchen.gif&template=detail_standard*
04.12.04
Auch auf der Südseite des Buschtunnels tut sich seit anderthalb Wochen
etwas- an der Stichstraße der Lütticher Str. oberhalb der "Entenpfuhler
Brücke" wird ebenfalls auf der Ostseite eine zweite Rampe zu den
Gleisen gegraben. Hier sind die Bauarbeiten allerdings noch nicht so
weit fortgeschritten wie auf der Nordseite, wie die Fotos (Foto7)
zeigen. Interessant wird sicherlich, wie hier der LKW-Verkehr
abgewickelt wird denn an dieser Stelle ist Lütticher Str. dreispurig,
die Einfahrt in die Stichstr. ist sehr schmal und die die Lütticher
Str. auch noch sehr stark befahren. Zudem müssen hier die LKWS entweder
rückwärts die Rampe beladen herauffahren und sich ebenfalls rückwärts
in die Lütticher Str. einfädeln oder aber sie manövrieren sich
rückwärts in die Stichstraße und auch die Rampe hinab um dann
beladen bergan vorwärts fahren zu können. Die Anwohner werden
sich so oder so bedanken.
Von der Entenpfuhler Brücke aus sieht man von den Arbeiten übrigens nur
kaum etwas
30.11.04
Eine Woche später als vermutet : Das Neueste zu den Arbeiten an der
Strecke AC-Lüttich, Bereich Buschtunnel:
Seit heute wird auf der Ostseite des Tunnelnordausgangs der Hang
abgegraben. Im Einsatz sind ein Rad-Schiene-Bagger, der den Hang von
der Bahntrasse aus abgräbt. Dazu ist das Ostgleis für den regulären
Verkehr ab Weiche Zollsiedlung(?) gesperrt. Der BT ist nur eingleisig
befahrbar.
Von der Hangseite aus wird die Erde mittels eines schweren
Schaufelbaggers ausgegraben. Da aber immer nur ein LKW rückwärts die
Rampe vom Eberburgweg an die Baustelle herangeführt werden kann,
scheint es so, als ob das Abtragen der Erde länger dauern würde. Für
Fotofreunde also die optimale Gelegenheit für Fotos.
23.11.04
Durch zunehmenden Baulärm aufgeschreckt, habe ich mir die Lage eben mal
angesehen: Die feste Bautrasse von der Eberburgwegrampe über die
Ostseite wird seit gestern mit auf den letzten Metern bis zum
Tunneleingang mit Schotter gefestigt. Mitte der Woche dürfte die
Buddelei wohl losgehen...
22.11.04
Habe Fotos von Moritz Stützle zur Veröffentlichung bekommen -
herzlichen Dank dafür! Die Bilder gibt es (demnächst) hier.
Bisher wurde nur an der Nordtrasse gearbeitet.
30.10.04
Auf der Südseite des Buschtunnels tut sich noch nichts, außer, dass die
ARGE-Hinweistafel an der Lütticher Str. (immer noch) steht. Auf der
Nordseite ist das Gelände eingezäunt (Holzpfosten und
Baueisenmaschenzaun) und mit 2 großen Warnhinweisen versehen. Auf der
Eisenbahntrasse ist der Bauweg gegen die Gleise hin mit einem massiven
Zaun gesichert (soweit man das aus der Ferne erkennen kann) und es gibt
eine neue Rampe die von der Trasse hinauf zum Rodungsareal östlich des
Tunneleingangs führt.
15.10.2004
Neu in der Reihe der Baumaschinen entdeckt: ein Hächsler für Wurzeln,
Äste und Holzreste. Da wird jeder Gartenbesitzer neidisch... (hier
ein Foto dazu)
14.10.04
Ab heute wird auf der Südseite des Buschtunnels mit den Rodungsarbeiten
begonnen, gestern Abend wurden auf der Nordseite noch die letzten Reste
zum Abtransport beiseite
geräumt. Die Trasse am Eberburgweg wird befestigt. Auf ihr soll der
Erd- und Gesteinsaushub von der Nordseite abtransportiert werden. Die
Trasse ist allerdings bisher nur knappe 4 Schritte (ca 3m 50) breit und
fällt zu einer Seite recht steil ab. Ich vermute mal, dass hier
fahrerisches Können gefordert ist. Hoffentlich wird wenigstens die
Oberfläche noch asphaltiert...
[nach oben]
11.10.04
Morgens um 8.45 Uhr Bäckerei am Jahnplatz: ein Grüppchen Arbeiter
frühstückt und trinkt Kaffee vor Arbeitsbeginn.
Nachlese zu dem von der Bahn letzten Dienstag im Gemeindezentrum an er
Reimser Str. abgehaltenen Info-Veranstaltung: Wie ein Kollege
berichtet, der die Veranstaltung besucht hat, wurde der Abtransport des
Abraumes per LKW kontrovers diskutiert. Meinung, auch einiger
Sachverständigen ist, dass die Transportleistung durchaus per Bahn
funktionieren würde - ingenieurstechnisch würde dem nichts im Wege
stehen. Der Abtransport per LKW sowohl über die "Eberburger Rampe" als
auch über die Stichstraße nördlich der Entenpfuhler Brücke dürfte
meiner Einschätzung nach (nach Besichtigung der Örtlichkeiten) aufgrund
der engen räumlichen Gegebenheiten schwierig werden. Hinzukommen dann
als nicht zu verachtende Faktoren die Witterungsverhältnisse (Herbst:
Regen, Winter Schnee und Glätte) und die nicht unerhebliche Belastung
der Lütticher Straße und angrenzenden Straße bis zum nächsten
Autobahnanschluss (auf deutscher Seite wäre das Brand bzw Lichtenbusch;
inwieweit eine Genehmigung erforderlich ist/erteilt worden ist, den
belgischen Autobahnanschluss 31 Eynatten/Hauset zu benutzen, entzieht
sich meiner Kenntnis. Ich gebe das hier nur zu bedenken, da aus meiner
Erfahrung mit dem Flugplatzausbau Ramstein in RLP für derartige
Transportleistungen eine deutsche Genehmigung erforderlich ist. In NRW
ist es sicherlich nicht anders).
[nach oben]
10.10.04
Die Rodungsarbeiten auf der östlichen Seite des Bahndammes sind vor dem
Nordportal im vollen Gange. auf einer Breite von 30 m und einer Länge
von 500 m sind alle Bäume gefällt worden und man hat eine wunderbare
Sicht auf Aachen und den Dom, wenn man auf dem Waldweg über dem Portal
steht. Mehr dazu hier.
Auf der dritten Fotoseite
ist die neu erschaffene Ostrampe zum Bahngelände zu sehen, einiges an
Baufahrzeugen und Oben eine alte Baracke. Das Gelände um die Baracke
sieht wüst aus und ist mit zahlreichen Erdgräben durchzogen. Am Rand
des halbwegs planierten Areals stapelt sich Unmengen Müll und
Eisenschrott. Der neu angelegte "Weg" erfreut sich bei den
Hundebesitzern der Gegend großer Beliebtheit, obwohl die Bahntrasse
recht nahe ist. Aber noch fahren die Züge "nur" 40 Km/h und zwischen
"Weg" und Bahntrasse liegen zwei für den Zugverkehr gesperrte Gleise...
Nachtrag:
Der Grund für die sonntäglichen Bauarbeiten: Demontage von
Oberleitungen und Schienen der östlichen beiden Ausgleichweise auf der
Nordseite des BT.
[nach oben]
03.10.04
Die Foto-Seite ist entrümpelt und neu aufgelegt. Eingestellt habe ich 2
Fotos von der lokalen Bauzentrale der DB-Projektbau am Parkplatz
"Preusberg".
[nach oben]
01.10.04
Auf der "Foto"-Seite
habe ich 3 neue Bilder zur aktuellen Bausituation eingestellt; Es wird
die Rampe vom Eberburgweg nach AC-Süd gezeigt, diese wird gerade
angelegt. Ein weiteres Bild zeigt von AC-Süd aus in
Blickrichtung Ostseite des Bahndammes den Ketten-Bagger, mit dessen
Hilfe die Rampe erstellt wird. Neu ist auch das Foto, das zeigt, dass
die beiden östlichen Ausweichgleise gesperrt sind. - Auf der Südseite
des Tunnels tut sich noch nichts.
[nach oben]
27.09.04
Wie WDR2 soeben vermeldet, gehen die Arbeiten am Buschtunnel jetzt los:
Aachen: Neuer
Eisenbahntunnel
In Aachen haben am Montag die Bauarbeiten am so genannten Buschtunnel
begonnen. Bis 2007 soll parallel zu dem alten Eisenbahntunnel zwischen
Hauptbahnhof und belgischer Grenze eine zweite Tunnelröhre gebaut
werden - für 50 Millionen Euro. Danach ist die Sanierung des alten
Tunnels geplant. Nach Abschluss der Arbeiten sollen beide Röhren
einspurig mit einer Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern befahren
werden - statt bisher 40.
Quelle:
http://www.wdr.de/studio/aachen/nachrichten/index.jhtml#TP160763*
Dazu passt, dass ich mehrere Fahrzeuge der bauausführenden Firma
Hartung-Bau am Eberburgweg und in der Stichstraße zu Aachen Süd
gesehen habe.
[nach oben]
24.08.2004
Die DBAG hat heute die Anwohner über den Beginn der Bauarbeiten
informiert. In zwei Bauabschnitten soll die Strecke zwischen Aachen
Hauptbahnhof und der deutsch-belgischen Grenze bei Aachen-Bildchen bzw.
La Calamine-Hergenrath auf 3,203 km für 160km/h ausgebaut werden. Die
Strecke nach Liège ist Teil des europäischen
Hochgeschwindigkeitsnetzes, was die großen europäischen Zentren
miteinander verbinden soll.
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Im ersten
Bauabschnitt wird eine zweite, eingleisige Tunnelröhre parallel zu der
Lütticher Str. (siehe Kreis) gebaut und die Strecke zwischen Grenze und
HBF für 160 km/h ertüchtigt. Im zweiten Bauabschnitt soll dann der alte
Tunnel eingleisig rückgebaut werden.
Die ArGe unter der Führung von DB ProjektBau GmbH besteht
aus den Firmen Hochtief, Hartung-Bau und Eichholz.
Addendum 1: Eine erste Begehung des Geländes brachte keine Ergebnisse -
noch finden keine sichtbaren Bauarbeiten statt. Allerdings berichteten
mehrere Anwohner, dass der Tunnel aufgrund seines Alters (genaue
Angaben dazu konnte jedoch keiner machen, es wurden 90 Jahre geschätzt)
nur mit 40 km/h passiert werden dürfte.
Addendum 2: Grund laut
http://vonderruhren.de/aachenbahn/seiten/buschtun.php* ist der
bautechnisch schlechte Zustand. Auf dieser Webseite gibt es auch mehr
Infos zur Baumaßnahme (in diesem Zusammenhang ein "Dankeschön" an die
zahl- und hilfreichen Hinweise in de.etc.bahn.misc).
[nach oben]
Links
Aachener Nachrichten vom 05.08.04
http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=365468&_wo=Suchen:Ergebnisse&_wobild=menue_suchen.gif&template=detail_standard*
PM der Bahn vom 10. August 04 zum Bauprojekt
http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/ubpb/pb20040810.html*
PM der Bauindustrie:
http://bahnindustrie.info/frontend/_print-erp.php?id=7733*
Lokreport:
http://www.lok-report.de/news/news_verkehr-2.html*
(ziemlich weit
unten)
Infos zum Streckenbau von Thorsten Büker (auf Englisch):
http://bueker.net/trainspotting/lines_cologne-brussels.php*
[nach oben]
Interessante Nebenaspekte:
Das Linksfahren in Belgien macht einen Kreuzungsbau nötig. Mit dem
Um-/Neubau der Strecke soll der Linksverkehr jedoch von der Grenze bis
zum Aachener Hbf fortgesetzt werden; Kreuzungsbauwerke sind dann nicht
mehr notwendig und die Gleise können durchgehend mit höherer
Geschwindigkeit befahren werden.
Dazu und zu anderen interessanten Aspekten der Strecke gibt es folgende
Links:
http://www.kawo1.rwth-aachen.de/~stw/Busch.htm*
http://vonderruhren.de/aachenbahn/seiten/buschtun.php
*
[nach oben]
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